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FieseFreundeFetteFeten
Mechanismus
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Vorsicht! Fiese Freunde Fette Feten ist zwar ein Fun-Fun-Fun-Spiel1, aber da das Leben durchaus seine ernsten Seiten hat auch eines, das man durch kluges Vorausplanen, Zeitmanagement und fiese Freundschaftsdienste gewinnen kann.

Jeder Spieler beginnt das Spiel mit Ausnahme seiner 5 Lebensziele gänzlich unbeleckt. Nix mit Rauchen, kein Alkohol und keine Drogenerfahrung, schlank und rank, gesund, unreligiös und dumm und auch mit der Trauer hat er2 noch keine Erfahrung gemacht.

Eigentlich denkbar schlechte Voraussetzungen, um seine Lebensträume zu verwirklichen und einmal "Millionär" zu werden, "eine Kommune aufzumachen", "gesund zu leben und trotzdem krank zu werden" oder es mit "Nonne/Zölibat" zu versuchen.

Doch Hilfe naht, denn das Spiel beginnt mit der Pubertät, in der man wenig nachdenkt und die Dinge einfach tut, sich ins Leben stürzt nach dem Motto: Parties, Freunde, Bibelkreis. So darf man sich in seinem Zug die Ereignisse einfach aussuchen und jedes Erlebnis bildet den Charakter. Hier wird auch der Grundstein gelegt für die spätere Karriere, denn nach der ersten Runde ist Schluss mit lustig und das wahre Leben beginnt.

Hier wird es dann ernst, denn die Ereignisse, die in der Mitte liegen, dürfen nicht mehr einfach so genommen werden. Nein, man muss schon seine Zeit dafür einsetzen und so bieten die Spieler in Konkurrenz mit ihren knappen Zeitchips, um den "Ausflug nach Amsterdam" zu machen, den "extrem krassen Exzessen" beizuwohnen oder einfach nur "ich liebe dich" zu sagen.

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Pubertätskarte: Zigarettenautomat knacken

Manche sollen so den Grundstein gelegt haben, um später Millionär zu werden

Außerdem muss man charakterlich vorbereitet sein auf die Ereignisse. Nur wer raucht, kann sich über einen deftigen "Raucherhusten" freuen und mit einem "Kind" im Portfolio ist der "Studentenjob" einfach nicht mehr drin. Also muss man gut managen wie man den Charakter bildet, um nach und nach die Voraussetzungen für die Lebensziele zu erarbeiten.

Wer sich aus der laufenden Runde früh zurückzieht, hat auch einen Vorteil. Zwar nimmt er ein Weilchen nicht am aktiven Leben teil, dafür aber sammelt er Zeit, die ihm in der nächsten Runde nützlich sein wird, um die Mitspieler auszustechen.

War's das? Noch nicht ganz. Denn die ganze Sache wird durch ein turbulentes Lebenselement aufgemischt, dass sich so harmlos "Freundeskreis" nennt. Über Freunde kann man nämlich schön bei Ereignissen mitgenommen werden und trägt dann ganz nebenbei die Auswirkungen mit.

Schlussendlich werden auch die Beziehungen nicht ausgespart. "Verliebt", "verlobt" und "verheiratet" kann nur von "glücklich verheiratet" getoppt werden und wer zu oft den Partner wechselt, hat schon bald sein Lebensziel "Beziehungskrüppel" erfüllt.

Wer schließlich als erster bei seinem fünften Lebensziel angekommen ist, gewinnt und sollte möglichst bald ein Klassentreffen arrangieren, um von seinen Großtaten berichten zu können.

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Lebensziel:
Anonymer Alkie werden

Wenns die Milch mal nicht mehr macht

 

1 Fun-Fun-Fun-Spiel: Nicht zu verwechseln mit Beer und Pretzel Spiel, sondern ein Fun-Game lediglich im Sinne von Spaß haben, sich dabei wegschmeißen, das Zwerchfell massieren…

2 Er bedeutet natürlich auch sie. Es gibt wenig Spiele, bei denen die Geschlechter (und die geschlechtliche Ausrichtung) so gleich behandelt werden wie bei FFFF.

 

 

Page last modified on August 12, 2005, at 06:13 PM
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