Was ist »Ladybohn«?
 
»Ladybohn« ist das dritte Spiel der Bohnanzaedition von Lookout Games. Aus Uwe Rosenbergs Spieleklassiker »Bohnanza« wird Emanza. »Ladybohn« ist im Herbst 2002 (wie auch die Vorgänger »High Bohn« und »Mutabohn«) in einer limitierten Verkaufsauflage von 2500 Stück erschienen.

[spiel]

Pressefoto »Ladybohn«
 

 
Kurzinfo
 

Die Böhninnen kommen! »Qualität statt Quantität« ist ihr Leitspruch und so bringen die weiblichen Bohnen heftig aufgewertete Bohnometer mit. Dumm für ihre männlichen Gegenstücke, besonders wenn diese auf dem exklusiven Quotenfeld landen.

Autor: Uwe Rosenberg
Grafik: Marcel-André Casasola Merkle

Spieleranzahl: 1-5
Alter: Ab 12
Dauer: Ca. 60 Min.
Inhalt: 33 Karten, 1 Anleitung

Achtung! Nur mit Bohnanza von Amigo-Spiel spielbar

Auflage: limitiert auf 2500 Exemplare
Status: Nicht mehr lieferbar!

 
Varianten
 

A) Die erste Variante ist eine Variante des Spielendes. Das Spiel endet nach dem Spielzug, in dem der Zugstapel zum dritten Mal leer wird. Zunächst müssen allerdings reihum alle Spieler sämtliche Handkarten, die sie besitzen, ausspielen. Es beginnt der linke Sitznachbar des letzten Zugspielers, danach folgen die Mitspieler im Uhrzeigersinn.
Ausgespielt wird immer nur die vorderste Handkarte; die Spieler führen also Phase 1 eines Spielzuges so oft in Folge durch wie sie können. Erst wenn ein Spieler keine Karte mehr auf der Hand hält, kommt der nächste Spieler an die Reihe.
Während ein Spieler seine Handkarten ausspielt, darf er bohnenfelder ernten und die Rotation anwenden. Nicht selten zwingen ihn die Handkarten auch dazu, ein Bohnenfeld zu ernten. Wenn ein Spieler fünf Schminkbhnen oder mehr erntet, darf er seine Mitspieler nach obigen Regeln abkassieren. In dem Moment, in dem ein Spieler sechs, bzw. vier Bohnenkarten auf der Hand hät, darf er die Karten mit dem entsprechenden Kartenfächer tauschen.
Nachdem alle Handkarten ausgespielt worden sind, werden Bonustaler vergeben. Der Spieler, der auf einem einzigen Bohnenfeld die meisten Bohnenkarten liegen hat, erhält zwei Taler, die er sich vom Ablagestapel nehmen darf. Wenn mehrere Spieler das größte Bohnenfeld haben, bekommt jeder von ihnen einen Bohnentaler.
Schließlich ernten alle Spieler ihre Bohnenfelder ein letztes Mal. Danach zählen die Spieler ihre Bohnentaler. Wer die meisten hat, gewinnt.

B) Zu Spielbeginn werden die sechs Gartenbohenen aussortiert.
In den ersten Zugstapel werden vier von den sechs männlichen Gartenbohnen eingemischt. Die restlichen zwei Gartenbohnen kommen mit der Vorderseite nach oben unter den Zugstapel; nicht damit sie gezogen werden können, sondern damit später nicht vergessen wird, eine von diesen zwei Karten in den zweiten Zugstapel einzumischen. Die andere Gartenbohne kommt offen unter den zweiten Zugstapel, damit nicht Ÿbersehen wird, dass sie in den dritten Zugstapel eigemischt werden soll. Mit dieser Spielregel kommen die Gartenbohnen später ins Spiel. Sie sind somit nicht mehr die mit Abstand wertvollsten Karten im Spiel, und obendrein zeigen die Gartenbohnen unter dem Zugstapel an, ob gerade der erste, der zweite oder der dritte Zugstapel gespielt wird.

C) Bei den Verhandlungen in Phase 2 darf nicht nur mit Bohnenkarten, sondern auch mit Bohnentalern gehandelt werden.

 
English rules
 

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